Kredit mit Zinsobergrenze

Die aktuelle Niedrigzinsphase bei Krediten ist verlockend, dass man sich Gedanken macht, ob man sich die niedrigen Zinsen nicht längerfristig absichern lassen soll. Der Konsumentenschutz selbst hat es vor Jahren so geregelt, dass jeder Kredit variabel sein muss. Das bedeutet, dass die Kreditzinsen im Laufe der Kreditlaufzeit an die allgemeine Zinsentwicklung angeknüpft sind. Steigen die Referenzzinssätze, steigen auch die Kreditzinsen. Sinken die Referenzzinssätze, sinken auch die Kreditzinsen. Einer dieser gern verwendeten Referenzzinsätze ist der EURIBOR. Die Entwicklung des Euribors kann z. B. über folgenden Link verfolgt werden:

Wenn man nun einen Kredit abschließen möchte mit einer Zinsobergrenze, so sind Banken in der Regel auch dazu bereit. Aber es gibt hier auch Einschränkungen. Meist ist es so, dass die Banken eine Zinsobergrenze nur für die ersten Monate garantieren möchte, wenn über einen längeren Zeitraum eine Zinsobergrenze gewährt werden soll, so muss dies über ein Nebengeschäft gemacht werden. Dieses Nebengeschäft sichert diese Zinsgrenze – kostet aber Geld. Hier ist es dann meist so, dass man dieses Risiko teuer bezahlen muss und viele schrecken vor diesen Kosten zurück.

Als Alternative zum Bankkredit könnte hier das Bauspardarlehen gesehen werden. Hier gibt es eine gesetzlich verankerte Zinsobergrenze von 6 %. Trotz bestehen dieser Zinsobergrenze, kann natürlich das Gesetz jederzeit geändert werden und damit ist auch diese Obergrenze für Kreditzinsen passé.

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