Kredit nach Trennung

Natürlich ist eine Trennung von einem Paar immer mindestens für einen der beiden Beteiligten eine traurige Situation. Zusätzlich kommt zum seelischen Schmerz noch eine schwierige Situation über die zukünftige finanzielle Situation. Diese kann noch komplizierter werden, wenn man zusammen bestimmte Kreditverträge eingegangen ist, die man nun ändern oder anders optimieren muss.

Was passiert also nun mit einem bestehenden Kredit nach einer Trennung?

Fest steht: Eine Bank wird für solche persönlichen Gründe in der Regel kein Verständnis zeigen, da die beiden Unterschriften im Kreditvertrag stehen und daher die erforderlichen monatlichen Raten bezahlt werden müssen. Lediglich ein Richterspruch kann diese Haftung zumindest teilweise aufheben. Wenn der Kredit auf beiden Namen läuft, so muss auch jeder im schlimmsten Fall für seine Summe aufkommen – hier haften also beide Teilnehmer gesamtschuldnerisch.

Die Sache sieht etwas anders aus, wenn lediglich einer der beiden Partner einen Kredit beantragt und auch erhalten hat und der andere nur „mit unterschrieben“ hat. Dennoch sollte man nie diese sebstverständlich scheinende Unterschrift unterschätzen, denn somit hat man sich als ein Bürge für die Verpflichtungen von seinem ehemaligen Partner selbst zur Verfügung gestellt, das heißt, dass im Fall seiner Zahlungsunfähigkeit die Schulden an einem selbst hängen bleiben können. Gut zu wissen ist daher, dass die Banken mittlerweiler einer Pflicht unterstehen, die besagt, dass die Kunden bei einem Eingang eines gemeinsamen Vertrags ausreichend über die Folgen im Fall einer Trennung informiert und aufgeklärt werden.

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