Kredit trotz Lohnpfändung

Von | 21. Dezember 2010

Die Lohn- bzw. die Gehaltspfändung ist selbstverständlich sehr unangenehm, da diese genau dann zustande kommt, wenn ein Schuldner in einen Zahlungsrückstand gerät und einen Kredit nicht mehr bezahlen kann. Der jeweilige Gläubiger kann nach österreischischem Recht dann über den gerichtlichen Weg eine Lohn- bzw. eine Gehaltspfändung anstreben.
Erhält ein Gläubiger den Gerichtsbeschluss innerhalb Österreich, so muss der jeweilige Arbeitnehmer des Schuldners, bevor das Nettoeinkommen ausbezahlt wird, eine festgelegte Summe an seinen Gläubiger aushändigen. Es ist aus dem Grund unangenehm, weil der Abreitgeber somit erfährt, dass sein Angestellter in Zahlungsschwierigkeiten steckt. Im Falle, dass sich der Arbeitgeber weigert, die Lohn- bzw. die Gehaltspfändung durchzuführen, kann der Gläubiger zusätzlich noc eine Drittschuldnerklage gegen den Arbeitgeber bewirken.

Ist man trotz einer Lohnpfändung auf der Suche nach einem Kredit, so sollte man in jedem Fall im Internet die einzelnen Angebote miteinander vergleichen. Neben den normalen Banken bieten auch immer häufiger private Kreditvermittler spezielle Kredite für Menschen, die ein Einkommen unter der Päfnungsgrenze haben, an. Bei solchen Angeboten ist es sehr wichtig, dass man sich genau die Kosten, die der Kredit mit sich bringt, ansieht, damit man später keine böse Überraschung erlebt. Besonders ausschlaggebend sollte sein, dass es einen effektiven Jahreszins gibt, der alle zusätzlichen Kosten wie die Vermittlungsgebühr oder die Versicherung deckt. Hierfür lässt man sich am besten von einem zuverlässigen Bankberater Informationen geben.

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