Kreditgebühr

Seit dem 1. Januar 2011 gehört die staatliche Grundgebühr für Kredite der Vergangenheit an. Die bisherige einmalige Kreditgebühr von 0,8 bzw. 1,5 % wurde ersatzlos gestrichen. Diese Neuregelung macht es leichter bestehende Kredite umzuschulden.

Selbst bei einer Umschuldung wurde die einmalige Kreditgebühr immer fällig. Die Kreditgebühr war einmalig in Europa.

Veränderungen wurden im Frühling 2009 von den Abgeordneten Josef Bucher, Ing. Westenthaler, Windholz und Ing. Lugar sowie weiterer Kolleginnen und Kollegen, welche namentlich im Antrag nicht aufgeführt wurden, als Antrag zur Gesetzesänderung auf Papier gebracht.

Anlass war für die Abgeordneten ihre Bedenken, dass die Kreditgebühr sich negativ auf die Finanz- und Wirtschaftskrise auswirkt und die österreichische Realwirtschaft behindert. Die Kredite würden so für die Unternehmen unnötig verteuert und könnten sich auf Investitionen bremsend auswirken. Mittlerweile wurden Kredite im weiteren Verlauf der Krise teurer und die Abschaffung der Kreditgebühr bekommt heute mehr Bedeutung.

Der Gesetzesentwurf vom 21.04.2009 die staatliche Kreditgebühr im Sinne des Gebührengesetzes abzuschaffen, wurde erfolgreich beschieden.

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