Kreditkonditionen – welche Konditionen gibt es im Moment in Österreich und sind diese verhandelbar?

Die österreichische Kreditlinie, die seit dem Sommer 2010 gültig ist, dient vor allem dazu, die Kunden zu schützen. Zudem soll sie auch die Vergabe von Krediten durchsichtiger machen. Daher sind sogenannte Lockzinsangebote, wie viele österreichische Banken sie bisher angeboten haben, nicht mehr möglich. Natürlich geben die Banken nicht auf und stellen daher neue Kreditkonditionen auf. Hier muss der Verbraucher also in jedem Fall auf versteckte Kosten bei jeder Bank in Österreich achten, damit man nicht versehentlich mehr zahlt als geplant.

Durch diese neue Norm sind die Banken in Österreich somit also eingeschränkt. Der Kreditnehmer muss ständig über den aktuellen Effektivsatz der Kreditangebote informiert sein. Ebenso muss dieser bereits alle Kosten mit einbeziehen, die man mit dem Aufnehmen eines Kredits dann zu bezahlen hat. Dennoch können sich die Bankkunden nicht stets darauf verlassen, dass der Kreditgeber seine Versprechen auch hält. Das Kleingedruckte ist hier ganz besonders wichtig. Zusätzliche Gebühren werden hier gerne vermerkt, die allerdings in der persönlichen Beratung nicht zur Sprache kommen. Ein Kreditantrag, das sollte man wissen, ist in Österreich immer mit Bearbeitungsgebühren der Banken verbunden. Oft werden diese allerdings nicht mit finanziert und viell mehr separat abgerechnet. Wenn man ein Darlehen vorzeitig tilgen lässt, so behalten viele Banken die Bearbeitungsgebühr gleich mit ein. Hier ist als Kreditnehmer also unbedingt Vorsicht geboten – damit man einen fairen Vertrag schließt. Im Moment beginnen bei Konsumkrediten die Zinsen bei rund 5 % und deutlich mehr und bei Immobilienkrediten bei 2 % und mehr.

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