Kreditkonsolidierung

Von | 13. April 2012

Die Kreditkonsolidierung ist eine Umwandlung mehrerer kurzfristiger Verbindlichkeiten in eine zusammengefasste mittel- oder langfristige Darlehensschuld. Und, mit einer Kreditkonsolidierung wird auch die Vereinheitlichung der unterschiedlichen Kreditkonditionen erreicht.

Es kommt vielfach vor, dass es nicht bei einem Kredit bleibt. Im Laufe der Zeit sammeln sich mehrere Kleinkredite an, aus unterschiedlichen Gründen, von mehreren Kreditgebern und zu ganz verschiedenen Konditionen. Sei es bei der Zinshöhe, bei der Laufzeit oder bei den Zahlungsterminen. Es kann im Alltag schwierig bis hin zu unmöglich werden, mehrere Kredite zu koordinieren, zu überwachen und zu den monatlichen Zahlungsterminen auch immer die nötige Kontodeckung zu haben.

Spätestens jetzt wird eine Kreditkonsolidierung notwendig. Das heißt, aus allen vorhandenen Krediten wird ein einziger neuer Kredit. Dazu bedarf es einer längeren Vorbereitungszeit, denn es muss ein Kreditinstitut gefunden werden, das diese Kreditkonsolidierung mitträgt. Das kann einer der momentanen Kreditgeber sein. In der Regel wird eine solche Kreditkonsolidierung aber nur mit einer neuen Bank oder Sparkasse möglich. Damit verbunden ist dann auch meistens der Wechsel des Girokontos, so dass der neue Kreditgeber einziger und alleiniger Ansprechpartner in allen Bankangelegenheiten wird.

Eine solche Kreditkonsolidierung bringt fast ausschließlich Vorteile mit sich. Es gibt nur einen einzigen Kredit, einen Kreditvertrag, eine monatliche Kreditzahlung. Da der neue Kredit im Gegensatz zu den bisherigen meistens länger läuft, sind die monatlichen Zins- und Tilgungszahlungen normalerweise niedriger als die bisherige Summe aller Kreditzahlungen. Keinesfalls aber höher.

Und der Schufa-Eintrag wirkt auch positiver, wenn anstelle mehrerer Kleinkredite von verschiedenen Kreditinstituten ein einziger Kredit eingetragen ist.

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