Kreditnebenkosten: Bearbeitungsgebühr, Kontoführungsgebühr & Co verteuern Kredit

Wer einen Kredit aufnimmt, der soll einen intensiven Blick auf die Kreditnebenkosten werfen, denn die Kreditnebenkosten können einen Kredit effektiv empfindlich verteuern. Der wesentliche Teil der Kosten eines Kredits errechnet sich aus den Kreditzinsen. Jedoch kann ein vermeintlich günstiges Kreditangebot sich schlussendlich verteuern, wenn die Kreditnebenkosten sehr hoch sind. Unter Kreditnebenkosten kann so allerlei fallen und da die Banken bei ihren Produkten immer innovativer werden, gibt es von Bank zu Bank ganz unterschiedliche Zusatzkosten, bzw. Namen für diese Zusatzkosten. Die Nebenkosten könnten z. B. so lauten:

  • Bearbeitungsgebühren
  • Kontoführungsgebühr
  • Lohnvormerkung
  • Erhebungsspesen
  • Rechtsgeschäftsgebühr (=Kreditsteuer, diese gibt es aber nur noch bis Ende 2010).

Es ist mittlerweile gesetzliche Auflage, dass die Banken ihre Nebenkosten für einen Kredit anführen müssen. Um einen Kredit vergleichen zu können, empfiehlt sich ein Blick auf die effektiven Kreditzinsen. Diese beinhalten nämlich auch die Kreditnebenkosten. Das bedeutet, dass in den effektiven Kreditzinsen, die nominalen Kreditzinsen plus die Nebenkosten aus dem Kredit zusammengerechnet werden und diese dann als effektive Kreditzinsen pro Jahr ausgewiesen werden.

Wenn also Angebote eingeholt werden, so sollte man immer den effektiven Kreditzins beachten. Wichtig ist hier, dass bei allen Angeboten die gleiche Laufzeit und die gleiche Kreditsumme angeboten wird. Nur so ist ein Vergleich möglich und man wird nicht über die Kreditnebenkosten über den Tisch gezogen.

Keine Antworten

  1. Pingback: Kredit endfällig: Achtung, Risiko! » Kredit 12. November 2010

Hinterlassen Sie eine Antwort