Kreditsicherungsgarantie

Hinter dem etwa kompliziert wirkenden Begriff der „Kreditsicherungsgarantie“ steht ein eigentlich relativ simpler Vorgang. Es handelt sich hierbei um eine Art Bankgarantie und dient dazu einer Bank, die Kredite vergibt, vor dem Ausfall dieses Kredites zu schützen. Sie wird also aktiv wenn ein Kreditnehmer nicht mehr fähig oder willens ist, seine Raten termingerecht (oder überhaupt) zurück zu zahlen. Hat der Kreditgeber, in diesem Fall eine Bank, eine Kreditsicherungsgarantie abgeschlossen, so kann sie mit dieser zum Garantie gebenden Institut (ebenfalls meist eine Bank) vorstellig werden und sich dort den Kredit auszahlen lassen.

Natürlich wird diese zweite Bank nun ihrerseits versuchen, den Kredit beim eigentlichen Kreditnehmer einzutreiben. Das Prinzip funktioniert also ähnlich wie bei einer Versicherung, die zwar zuerst den Schaden bezahlt, dann aber im Regressweg versucht die Schadenssumme beim eigentlichen Verursacher einzutreiben. Solch eine Garantie gibt es aus offensichtlichen Gründen nicht kostenlos, sondern ist für den Kreditgeber mit einigen Ausgaben verbunden. So muss zuerst eine einmalige Bearbeitungsgebühr bezahl werden und dann järhlich eine laufende Garantiegebühr, die sich meist im Bereich von 0,5 % – 1 % bewegen.

Oft verwendet wird dies Instrument im internationalen Handel und dient der Absicherung des Risikos auf Seiten des Kreditgebers.

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