Kreditversicherung

Von | 18. Februar 2011

Wenn man in der heutigen Zeit einen Kredit aufnehmen möchte, hat man verschiedene Optionen um sich gegen einen Ausfall des Kredits abzusichern. Besonders die Kreditversicherungen sind bei den Banken beliebt, weil sie an diesen eine Menge Geld verdienen können. Gerade bei Konsumentenkrediten ohne eine entsprechende Absicherung kann eine Kreditversicherung aber auch für den Darlehensnehmer eine sinnvolle Anschaffung sein um sich abzusichern.

Die Kreditversicherung sorgt dafür, dass die Kreditsumme von der Versicherung gezahlt wird, wenn bestimmte Umstände eintreten. Der schlimmste Fall, der durch die Versicherung abgedeckt wird, ist wohl der Tod des Darlehensnehmers. Um die Erben hier nicht mit zusätzlichen finanziellen Verpflichtungen zu belasten, zahlt die Kreditversicherung die gesamte Summe beim Tod. Das ist die erste Stufe der typischen Kreditversicherung. Danach gibt es noch zwei Stufen, die weitere Eventualitäten bei der Aufnahme eines Darlehens absichern soll. Der zweite Fall ist beispielsweise die Berufsunfähigkeit im Laufe der Darlehensverpflichtung. Auch dann tritt die Versicherung voll ein und übernimmt die offene Restsumme für den Kredit. Bei der letzten Stufe handelt es sich um eine Absicherung gegen plötzliche Arbeitslosigkeit. Auch in diesem Fall kann dann die Versicherung den restlichen Betrag decken.

Die Kosten für eine solche Versicherung liegen immer prozentual gegenüber der vereinbarten Kreditsumme. Sie ist monatlich zu zahlen und orientiert sich außerdem an der gewählten Stufe. Wenn man sich nur gegen den Tod absichert, ist dies deutlich günstiger als eine Versicherung gegen Arbeitslosigkeit. Für letztere muss man beispielsweise etwa 5% der Summe als Versicherungsbetrag zahlen. Trotzdem ist dies eine gute Möglichkeit sich gegen die Eventualitäten des Alltags abzusichern.

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