Kreditversichung bei Arbeitslosigkeit

Entscheidet man sich für die Aufnahme eines Kredits, so bietet die Bank oder ein anderes Kreditinstitut meist unterschiedliche Möglichkeiten zur Versicherung, die absichern sollen, dass man einen Kredit bzw. die Raten aufgrund unterschiedlicher Ursachen nicht wie vorher geplant zurück zahlen kann.

Kreditversichung bei Arbeitslosigkeit – worauf sollte man achten, wenn man eine Versicherung abschließen möchte, die die Kreditraten bezahlt, wenn man arbeitslos ist?

Diese Versicherungen sind unter anderem bekannt als Restschuld-, Restkredit- oder auch Kreditverscherung. Man kann sich inzwischen mit einer solchen Versicherung nicht mehr nur gegen das Risiko der Berufsunfähigkeit oder des Todesfalls absichern, sondern auch vom Risiko der Arbeitslosigkeit. Dennoch stellt sich die Frage, ob dies überhaupt notwendig bzw. sinnvoll ist. Eine Kreditversicherung gegen die Arbeitslosigkeit hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Die Bank als Kreditgeber bringt eine Versicherung natürlich nur Vorteile, da diese auch keine Kosten tragen muss, wie der Kreditnehmer zum Beispiel die Raten tragen muss. so w

Für den Kreditnehmer gibt es dennoch den Vorteil, dass er den Kredit auch bei Beginn der Arbeitslosigkeit noch weiter fortsetzen kann und dieser Kredit nicht fertig erledigt bleiben muss. Der Nachteil sind die hohen Kosten, denn im Vergleich zu Kreditsummen ist eine Kreditversicherung gegen Arbeitslosigkeit im Regelfall mehr als teuer. Hier muss man mit Kosten rechnen, die bis zu 15% der Kreditsumme betragen können. Man muss sich somit hier unbedingt vorher fragen, ob der Schaden der Arbeitslosigkeit wirklich so groß werden könnte, dass eine Versicherung für diese unbedingt notwendig ist.

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