Kreditzinssätze – mit welche Zinssätzen muss man aktuell in Österreich rechnen (Konsum, Immokredit, …)

In Österreich wird im kommenden Jahr, so sagen Experten, ein starker Anstieg an Kreditanleihen erwartet. Diese sollen mit einer niedrigen Verzinsung belegt sein. Dies ließen auch vor Kurzem diverse Banken in Österreich verlauten. Zunächst klingt also alles sehr vielversprechend, denn natürlich weiß der Kreditnehmer zu Beginn des neuen Jahres nie, was einen erwarten wird. Die österreichische Liquiditätsordnung allerdings, die derzeit noch einmal überarbeitet wird, könnte ein Grund dafür sein, dass Kreditnehmer trotz gleich bleibender Zinssätze künftig mehr bezahlen müssen, damit man die Zinsen wieder ausgleichen kann. Derzeit betragen sie durchschnittlich etwa 0,3 bis 0,4 Prozent. Banken beanspruchen sie, um eine kurzfristige Liquidität zugunsten der Darlehen aufbauen zu können. Es wird außerdem vermutet, dass die Bankenabgabe, die im Moment diskutiert wird, unter Umständen auch höhere Kreditzinssätze mit sich bringen könnte.

Vor allem im Bereich Immobilien gehen die Kreditvergaben immer mehr zurück und das nicht gerade langsam. Somit könnte sich auch die Mischung der unterschiedlichen Anlageform auszahlen. Fakt ist allerdings auch, dass viele Anbieter nicht mehr so viel bauen wie vor einigen Jahren. Auch dies hat neben vielen äußeren wirtschaftlichen Faktoren Einfluss auf die Kreditzinssätze, die in diesem Jahr geltend gemacht werden. Was sich in der österreichischen Wirtschaft tut, kann daher in jedem Fall auch die Kreditzinsen mit beeinflussen. Als Kreditnehmer sollte man also auf der Hut sein, wenn man einen Kreditvertrag abgeschlossen hat.

Konkret heißt dies im Moment, dass man bei Konsumkrediten mit 5 % und deutlich mehr rechnen muss und bei Immobiliendarlehen von ca. 2 % und mehr.

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