Landesdarlehen

Ein Landesdarlehen ist besonders für Häuslbauer interessant. Was aber gilt es zu beachten beim Darlehen des jeweiligen Landes?

Ist es in Österreich egal, wo man sein neues Eigenheim errichten will? Nicht ganz. Abgesehen davon, dass jedes Land eine eigene Bauordnung erlassen hat, sodass beispielsweise Häuser, die in Niederösterreich anstandslos genehmigt werden, in Tirol auf großen Widerstand stoßen können, hat auch jedes Bundesland ein eigenes System der Förderung von Eigenheimen, sprich der „Landesdarlehen„.

Die Absicht dahinter ist klar: Jedes Bundesland möchte – aus verschiedensten, vor allem aber aus finanziellen und wahltechnischen Gründen – möglichst viele Einwohner haben. Um den „Häuslbauern“ einen gewissen Anreiz zu bieten, gibt es Landesdarlehen, die es jungen Menschen erleichtern sollen, in einem Bundesland Fuß zu fassen.
In der Regel sind diese Darlehen an gewisse Voraussetzungen geknüpft, so werden beispielsweise das Einkommen, das Alter, die Anzahl der Kinder berücksichtigt. Auch wird vermehrt auf die Bauweise Augenmerk gelegt – das heißt, Häuser, die ökologisch auf dem neuesten Stand sind (z.B. mit einer Photovoltaikanlage), werden mit höheren Beträgen gefördert.

Ebenfalls gleich ist bei allen Ländern, dass die Rückzahlung der Darlehen auf einen langen Zeitraum und mit – wenn überhaupt – äußerst geringen Zinsen erfolgt. Auch wird am Anfang weniger an Rückzahlung fällig als gegen Ende der Laufzeit.

Da die Förderungen fast jährlich Änderungen erfahren, empfiehlt es sich, auf der Homepage des jeweiligen Bundeslandes nach den genauen und aktuellen Informationen zu suchen, um sich ein Bild von den jeweiligen Landesdarlehen machen zu können.

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