Leasingraten

In der modernen Geschäftswelt ist es nicht mehr normal, sich Maschinen ab einem bestimmten Wert komplett zu kaufen. Die technische Entwicklung ist gerade im Bereich der IT so enorm, dass sich die Anschaffung von Geräten für mehrere tausende Euro nicht lohnt. Daher greifen viele Unternehmen, aber auch immer mehr Privatmenschen, zu der Alternative Leasing. Hier zahlt man Leasingraten anstatt Kaufraten und hat entsprechende Vorteile aus dieser Art Finanzierung.

Leasing ist aber nicht mehr nur etwas für Unternehmen. Auch viele Privatleute haben einen Bereich, in dem Leasing besonders viel Sinn macht: Das eigene Auto. Wenn man sich einen Wagen least, statt ihn zu kaufen, hält man die eigenen Kosten deutlich unten und kann sich alle paar Jahre einen neuen Wagen aussuchen. Das ursprüngliche Leasing findet aber durchaus in Unternehmen statt und wurde vor allem bei der Anschaffung von großen Maschinen angewendet. Bevor man hunderttausend Euro für eine neue Abfüllanlage ausgibt, versucht man diese zu leasen und dadurch die eigene Liquidität nicht zu stark zu belasten. Die Raten, also die monatlichen Kosten für die geleaste Maschine, berechnen sich an unterschiedlichen Faktoren.

Zuerst kommt es natürlich auf die Dauer des Leasing an. Die Leasingrate berechnet sich immer aus der Dauer des Leasing und der eigentlichen Nutzung der Maschine oder des Autos. Bei einem Auto kann man beispielsweise festlegen, dass das Auto nur eine bestimmte Anzahl an Kilometern fahren darf. So eine Begrenzung macht im industriellen Sektor natürlich keinen Sinn. Hier berechnen sich die Leasingraten an der gesamten Produktion und damit an dem Wertverfall der Maschine.

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