Lebensversicherung beleihen

Von | 7. Januar 2011

Mittlerweile nutzen viele Leute die Möglichkeit, eine Lebensversicherung zu verkaufen, aber die wenigsten Besitzer einer solchen sind sich auch bewusst, dass man eine Lebensversicherung auch beleihen kann, wofür sich ein als solches bezeichnetes Policendarlehen anbietet, dass als sinnvolle Alternative zur Kündigung der Versicherung gilt, da die Beleihung der Police sowohl bei Kapitallebensversicherungn als auch bei rentengebundenen Lebensversicherungen möglich ist, teilweise sogar bis zur Höhe des aktuellen Rückkaufswertes. Dabei ergeben sich mehrere Vorteile im Vergleich zum Verkauf der Lebensversicherung, da teilweise erheblich niedrigere Zinsen als bei einem normalen Kredit anfallen, eine Zinsfestschreibung von bis zu 10 Jahren möglich ist und die Tilgung meist sogar in flexiblen Teilraten möglich ist, meist erfolgt auch keine Bonitätsprüfung. Darüber hinaus bleibt die angesparte Altersvorsorge vollkommen erhalten und es kommt bei richtiger Handhabung der Möglichkeiten zur Beleihung zu keinen Einbußen beim Kapital.

Im Grunde leiht sich der Kreditnehmer hierbei lediglich sein eigenes Geld, da die Versicherungssumme ja später ausgezahlt werden kann und so restliche Tilgungen durchgeführt werden können, da ja flexible Möglichkeiten zur Rückzahlung bestehen, da entweder frei wählbare Raten oder auch die Rückzahlung des gesamten Betrages mit der ausgezahlten Summe möglich sind, was allerdings im Darlehensvertrag festgelegt wird.
Eine Lebensversicherung kann allerdings nicht beliehen werden, wenn die Versicherung bereits für ein Bankendarlehen abgetreten bzw. verpfändet ist, und auch fondsgebundene oder betriebliche Lebensversicherungen sind in der Regel nicht beliehbar.

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