Lombardkredit

Von | 19. April 2012

Der Begriff Lombard bezieht sich auf die mittelalterlichen Banker aus der italienischen Lombard-Region, die ursprünglich germanische Menschen waren. Ein Lombardkredit ist die Gewährung eines Kredits an Banken gegen verpfändete Elemente, meist in Form von Wertpapieren oder Lebensversicherungen. Die verpfändeten Elemente müssen jederzeit verkäuflich sein. Eine allgemeine Regel besagt das die Lombard Rate (Zinssatz) mehr oder weniger 1 % über dem Diskontsatz liegen muss. Die Verpfändung von Wertpapieren bedeutet, dass die Kreditinstitute die Möglichkeit haben von der Zentralbank kurzfristig Geld zu leihen. Traditionell ist der Abzinsungssatz, oder Zinssatz der durch die Bundes-Zentralbank an andere Banken berechnet wird die Geldmittel benötigen (angeblich um die erforderlichen Reserven aufrechtzuerhalten), niedriger als der Zinssatz, den Banken untereinander berechnen für die gleiche Art von kurzfristigen Krediten. Dies bedeutet, dass Banken sich von der Zentralbank Geldmittel ausleihen, könnten mit einer niedrigeren Rate als sie es voneinander könnten. Das ist eine der markantesten Funktionen des Lombardkredits die von der Bundeszentralbank genutzt wird.

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