Mietbürgschaft

Nicht nur bei einem Darlehen oder Kredit ist es wichtig Sicherheiten zu haben. Gerade bei der Suche nach einer neuen Wohnung für ein Mietverhältnis verlangen immer mehr Vermieter nach einer Sicherheit. Dies trifft in den meisten Fällen junge Mieter, die über kein hohes Einkommen verfügen und daher in den Augen der Vermieter nicht voll zahlungsfähig sind. Hier kann beispielsweise ein Verwandter mit einer Mietbürgschaft einspringen.

Die Mietbürgschaft funktioniert vom Prinzip her wie jede andere Bürgschaft auch. Man vereinbart eine bestimmte Summe und akzeptiert, dass man bei einem Zahlungsausfall des Schuldners für dessen Schulden aufkommt. Dadurch wird die offene Summe doppelt abgesichert und der Gläubiger hat im Zweifel eine weitere Person um offene Mietrückstände einzutreiben. Eine entsprechende Mietbürgschaft erhält man entweder von Verwandten oder Bekannten oder holt sie sich direkt von einer Bank. Dieser vergeben nämlich ebenfalls entsprechende Bürgschaften gegen eine geringe monatliche Gebühr und ermöglichen so auch jungen Mietern die Anmietung einer neuen Wohnung. Bei der Suche nach einer guten Mietbürgschaft sollte man sich aber über die Konsequenzen im Klaren sein.

Wie bei jeder anderen Bürgschaft, wird sich auch hier die Bank die entsprechende Summe natürlich vom Schuldner zurückholen. Wenn man mit der Miete mindestens zwei Monatsmieten im Rückstand ist, kann sich der Vermieter direkt an die Bank wenden und diese zahlt die ausstehenden Mietzahlungen. Die Kündigung wird man in diesem Fall vermutlich trotzdem erhalten. Auch die Bank wird natürlich die offene Summe einfordern. Die Bürgschaft ersetzt also keine vernünftige Planung mit den eigenen Finanzen sondern fungiert nur als weitere Sicherheit.

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