Nachschuss

Von | 16. Mai 2012

Unter dem Begriff Nachschuss (auch als Nachschusspflicht bez.) versteht man die Pflicht eines Kreditnehmers, bei einem Wertpapierkredit weitere Sicherheiten (Barmittel, Wertpapiere etc.) zu leisten, wenn der Wert des Depots unter die im Kreditvertrag vereinbarte Darlehenssumme fällt und sich somit ändert.

Unterliegen die beliehenen Wertpapiere Kursschwankungen, ändert sich auch unmittelbar die Grenze des Beleihungswertes und somit das Kreditlimit. Sinkt der Kurs unter die Beleihungsgrenze und es kann keine Anpassung des Kreditlimits vorgenommen werden, müssen die Vorschriften in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Bank betrachtet werden. Hier findet sich die Regelung zur Nachschusspflicht durch den Kreditnehmer, um das Limit des Kredites wieder einhalten zu können. Handelt der Kreditnehmer gegen diese Regelungen, hat die Bank das Recht, den gesamten Kreditvertrag zu kündigen.

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