Pfandhaus

Eine Möglichkeit, um kurze finanzielle Engpässe zu überbrücken, ist, Gegenstände in ein Pfandhaus zu tragen. Diese Gegenstände sollten natürlich auch einen entsprechenden Wert haben, aber steht vielleicht ein schönes Schmuckstück oder ein Bild eines halbwegs bekannten Künstlers zur Verfügung, so hat man gute Chancen.
Man geht also mit der Ware ins Pfandhaus, und dort sitzt ein Experte, der den Wert schätzt. Ausgezahlt wird von diesem Wert nur ein Bruchteil, man erhält einen Pfandschein, mit dem man die Möglichkeit hat, den eingesetzten Artikel bis zu einem bestimmten Datum wieder abzuholen.

Ist dieses Datum erreicht, so kann man entweder die Anleihe verlängern lassen (gegen weitere Gebühren), oder der Artikel wird vom Pfandhaus versteigert. So ist es auf der anderen Seite dann oft möglich, für einen relativ günstigen Preis Gegenstände zu ersteigern, für die man am freien Markt ein Vielfaches zahlen müsste. Vor jeder Auktion wird ein Katalog aufgelegt, sodass man genau weiß, was alles mit welchem Ausrufungspreis zur Versteigerung gelangen wird.

Will man dann etwas ersteigern, sollte man sich vorher selbst ein Limit setzen, um dann im Eifer des Gefechtes nicht über seine Möglichkeiten hinaus mitzubieten.

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