Photovoltaik Anlage: Sinnvolle Investition?

Von | 3. Juli 2012

Nach dem die fossilen Energieträger immer geringer werden, wird der Wechsel zur alternativen Energie immer wichtiger. Aus diesem Grund gewinnt auch der Solarstrom immer mehr an Bedeutung. Wobei die Umsetzungen durch spezielle Photovoltaikanlagen heute auch für Privatpersonen möglich sind.

Mit nur einer Solarzelle in den Photovoltaikanlagen kann schließlich ganz einfach Solarstrom erzeugt werden. Dabei werden die einzelnen Solarzellen oftmals aus reinem Silizium hergestellt.
Damit diese Anlage aber auch ohne Probleme funktionieren kann und gleichzeitig ihren höchsten Wirkungsgrad erreicht, ist die richtige Ausrichtung entscheidend. So können z.B. bei einer südlichen Ausrichtung mit einem Anstellwinkel von etwa 30 Grad sogar bis zu 20% des Lichtes in Solarstrom umgewandelt werden. Gleichzeitig sollten sich vor der Photovoltaikanlage keine Bäume oder andere Schatten befinden, da diese die Effektivität deutlich verringern.

Vorteile der Photovoltaikanlage

  • keine gefährlichen Treibhausgase
  • ökologische Wirkungsweise
  • Wertsteigerung der Immobilie
  • finanzielle Einsparungen
  • Unabhängig von auftretenden Strompreiserhöhungen
  • Einfache Bedienung mit geringer Wartung
  • eine Versorgungssicherheit
  • ein hoher Wirkungsgrad

Nachteile der Photovoltaikanlage

  • hoher Anschaffungspreis
  • der Verschleiß des Wechselrichters
  • ein großer Platzbedarf
  • keine ästhetische Wirkung
  • ungleichmäßige Stromeinspeisung

Bei der privaten Nutzung einer Photovoltaikanlage wird diese meist als Inselanlage genutzt. Jedoch benötigt die Anlage in diesem Fall gleichzeitig auch noch eine entsprechende Solarbatterie, um auf diese Weise den umgewandelten Strom speichern zu können. Jedoch kann dies dafür sorgen, dass die Effizienz der Anlage deutlich verringert wird. Aus diesem Grund bietet sich durchaus auch die Verwendung als Netzanlage an. Denn hierbei wird der umgewandelte Strom an das öffentliche Stromnetz abgegeben, wobei der Besitzer jedoch vorab seinen eigenen Bedarf decken kann. Auf diese Weise können schließlich die entstandenen Anschaffungskosten mit der Zeit wieder ausgeglichen werden, da man auf diesem Weg noch zusätzlich Geld verdient.

Fazit
Wer über eine Photovoltaikanlage nachdenkt, sollte sich am Anfang über die finanzielle Belastung im Klaren sein. Denn mit dieser Anlage kann man kaum auf die Schnelle Gewinne erwirtschaften, sondern der Betreiber dieser Anlage investiert in die Zukunft. Oftmals kann es sogar bis zu 10 Jahren dauern, bis sich die Investition schließlich lohnt. Wenn man sich eine Photovoltaik-Anlage auch noch über einen Kredit kauft, so ist eine Rendite noch schwieriger möglich, denn die Zinsbelastung des Kredits drückt gehörig auf die Rendtie. Jedoch können dann neben den eingesparten Stromkosten auch noch Gewinne durch die Einspeisevergütung anfallen.

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