Pkw Finanzierung

Von | 8. Dezember 2010

Der Wunsch nach einem fahrbaren Untersatz ist oft größer als die finanziellen Möglichkeiten, die man hat, und somit ist man dazu gezwungen, den Ankauf zu finanzieren.
Dafür gibt es im Wesentlichen zwei Möglichkeiten: einen Autokredit oder eine Leasingvariante.
Ein Autokredit ist ein Ratenkredit: Hier wird eine bestimmte Summe von einer Bank als Kredit gewährt, die dann in weiterer Folge durch regelmäßige, monatliche Raten zurückbezahlt werden muss. Oft arbeiten die Autohändler mit Banken zusammen, sodass man im Rahmen der Kaufverhandlungen auch gleich ein entsprechendes Kreditangebot ausgehändigt erhält. Dieses sollte man aber nicht „blind“ annehmen: Wie bei allen Krediten ist es wichtig, zu vergleichen. Man sollte von einer oder mehreren Banken Alternativangebote einholen, um zu sehen, wo sich die günstigste Finanzierungsmöglichkeit ergibt. Bei der Laufzeit muss man aufpassen: Diese sollte nicht länger als die voraussichtliche Nutzungsdauer des Kfz sein – denn sonst hat man irgendwann einmal kein Auto mehr, zahlt aber immer noch dafür zurück.

Beim Autoleasing wird eine Anzahlung (Depotzahlung) getätigt und dann monatliche Leasingraten fällig. Ein Leasingauto geht nicht in den Besitz des Käufers über, die Leasingbank wird im Zulassungsschein als Besitzer eingetragen. Auch ist man meist zu einer Vollkaskoversicherung des geleasten Fahrzeuges verpflichtet, ein Kostenpunkt, den man nicht außer Acht lassen sollte. Am Ende der Laufzeit kann man entweder den Wagen zurückgeben oder aber diesen zum „Restwert“ aus dem Vertrag herauskaufen.

Für Privatpersonen ist in der Regel ein Kredit empfehlenswerter, da Leasing nur für Unternehmen und Selbstständige gewisse steuerliche Vorteile bringt, aber im Endeffekt teurer als eine Kreditfinanzierung ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.