Privatinsolvenz in Österreich

Die Privatinsolvenz, als Folge von Überschuldung durch Zahlungsunfähigkeit von Privatpersonen, greift immer weiter um sich. Aber was sind die Ursachen, was sind die Gründe für diese Entwicklung.

Nun sind wir doch mal ganz ehrlich, die zahlreichen Verlockungen unserer Konsumgesellschaft lassen selbst die sonst sparsamen und in Finanzdingen umsichtigen Menschen in unserer Gesellschaft mnachmal nahe an die Grenzen des persönlichen Haushaltsbudgets gehen. So wird es bei diesem Personenkreis dann ganz sicher nicht zum finanziellen Kollaps kommen, jedoch gibt es ganz einfach Menschen welche diesen Verlockungen, auch über die Grenzen ihres Budgets hinaus, nicht widerstehen können. Es wird dann geradzu maßlos und ohne Rücksicht auf die persönliche Haushaltslage gekauft, bestellt und das Girokonto überzogen. Dies geht so lange gut, als die jeweilige Hausbank dieses Spiel in Form von immer wieder neu aufgestocktem Kreditlimit und Gewährung großzügiger Verbraucher Darlehen, mittreibt. Aber irgendwann ist das Konto ausgereizt, die Reseven aufgebraucht, Zahlungunfähigkeit folgt auf dem Fuße und die Privatinsolvenz ist da!

Deshalb kann und muss man immer wieder auch an die Verantwortung der Kreditinstitute appelieren, gerade wenn es sich abzeichnet, dass Verfügungen weit über das normale Maß hinaus getätigt werden, hier schon frühzeitig dieser Entwicklung durch Zudrehen des Geldhahns Einhalt zu gebieten.

Nur so können die immer weiter steigenden Privatinsolvenzen verringert werden. Und auch die Privathaushalte sollten angewiesen werden mehr Verantwortungsgefühl in Sachen „eigene Finanzen“ entwickeln. Dies wird aber leider teilweise schon im Elternhaus durch schlechtes Beispiel versäumt. Denn wenn man nicht durch eigene Anschauung etwas anderes kennen lernt als laufend immer neue Schulden zu machen, dann verwundert es beileibe nicht wenn auch die „junge Generation“ keine andere und bessere Einstellung zu dieser Thematik bekommt.

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