Provision des Kreditvermittlers

Ein Kreditvermittler ist eine Person, welche einen Kredit zwischen dem Kreditnehmer und dem Kreditgeber vermittelt. Der Kreditvermittler vergibt selbst keine Kredite – seine einzige Dienstleistung ist die Vermittlung des Kredites. In Österreich ist es so, dass der Kreditvermittler erst dann bezahlt werden darf, wenn erfolgreich ein Kredit vermittelt wurde. Wenn kein Kredit zustande kommt, so erhält der Kreditvermittler vom Kreditsuchenden keine Bezahlung und natürlich auch keine Provision.

Die Höhe der Provision des Kreditvermittlers darf also nur dann bezahlt werden, wenn ein Kredit zustande kommt. Wie hoch die Provision für den Vermittler ist, hängt vom Verhandlungsgeschick ab. Höher als 5 % der Kreditsumme, darf aber die Kreditprovision für den Vermittler nicht sein. Es kann natürlich auch ein pauschaler Betrag verhandelt werden.

Vergessen Sie aber nicht, dass neben der anfallenden Provsion für den Makler auch noch andere Kosten für Sie anfallen! Da kommen z. B. noch auf Sie zu:

  • Bearbeitungsgebühren der Bank
  • Kreditsteuer (Kreditvertragsgebühr)

Achten Sie beim Kreditvermittlungsauftrag darauf, dass hier keine Konventialstrafe vereinbart ist. Dies ist ein gern genutztes Schlupfloch, damit der Vermittler doch noch zu Geld kommt durch Sie. Hier finden Sie die Bedingungen die Sie erfüllen müssen. Wenn eben dann falsche oder unzureichende Angaben für den Kredit vom Kreditsuchenden gemacht werden und dies zu einer Kreditablehnung kommt, dann besteht der Kreditvermittler meist auf die Konventionalstrafe (die meist gleich der Höhe der Provision ist).

Eine Antwort

  1. Sandra 5. Oktober 2010

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