Restkaufpreis

Der Restkaufpreis ist ein feststehender Begriff aus dem Leasing. Er wird umgangssprachlich auch Restwert genannt. Dabei handelt es sich um den verbleibenden Betrag, der nach Ablauf des Leasingvertrages vom Leasingnehmer an den Leasinggeber zu zahlen ist. Mit Zahlung des Restkaufpreises geht das Leasinggut in das Eigentum des bisherigen Leasingnehmers über.

Anders als es das Wort Restkaufpreis vermuten lässt, wird er zu Beginn des Leasingvertrages festgelegt. Beim Vertragsabschluss entscheidet sich, ob und wenn, in welcher Höhe eine Einmalzahlung erhoben wird. Hinzu kommen die monatlichen Leasingraten, und aus dieser gesamten Leasingfinanzierung heraus ergibt sich der Restkaufpreis, oder auch Restwert. Dabei handelt es sich um einen rechnerischen Wert, der zu Vertragsbeginn ermittelt und festgelegt wird. Er muss zu gegebener Zeit nicht unbedingt mit dem tatsächlichen Marktwert des Leasinggutes, beispielsweise des Fahrzeuges, identisch sein.

Der zunächst festgelegte Restkaufpreis ist der voraussichtliche Restkaufwert. Wenn sich während der Vertragslaufzeit Änderungen ergeben sollten, beispielsweise bei der Höhe der Leasingzahlung, verändert sich der Restkaufpreis dementsprechend auch. Höhere Leasingraten bedeuten dann einen geringeren Restkaufpreis. Darüber hinaus geht die Bewertung nach dem Restkaufpreis von einem intakten Leasinggut aus, inklusive einer normalen Abnutzung, jedoch ohne Schäden. Wenn das nicht der Fall ist, kann auf der Grundlage eines unabhängigen Gutachtens eine Minderung des Markt- beziehungsweise Verkaufswertes festgestellt werden. Das hat dann zur Folge, dass sich der Restkaufpreis entsprechend erhöht.

Ob das dann tatsächlich so umgesetzt wird, hängt vom Erwerber des Leasinggutes ab. Wenn der bisherige Leasingnehmer das Fahrzeug erwerben möchte, ist eine derartige Beeinträchtigung unerheblich.

Problematisch wird es, wenn das Leasingfahrzeug einfach so auf dem Hof abgestellt wird!

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