Restschuldversicherung

Kreditnehmer wie Banken stellen sich bei Abschluss eines Kredites auch die Frage, wie denn die Raten für den Kredit im Fall von Krankheit, Arbeitslosigkeit oder auch Tod des Kreditnehmers weiter zu zahlen sind. Gerade bei Konsumkrediten, die für die Anschaffung von Einrichtungsgegenständen abgeschlossen werden und bei denen einzig und allein das Einkommen des Kreditnehmers als Sicherheit herangezogen wird, ist diese Frage nicht unbegründet.
Da ist es gut und sinnvoll, dass es die Möglichkeit der Restschuldversicherung gibt. Sie ist nahezu immer in einem Kredit enthalten und deren Ausschluss muss extra beim Kreditabschluss beantragt werden.
In Österreich können sich Kreditnehmer bei Abschluss der Restschuldversicherung gegen drei Risiken versichern: Gegen Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Tod. Sie sichert so die Hinterbliebenen ab, die beim Versterben des Kreditnehmers nicht selten auch finanzielle Sorgen zu befürchten haben.

Allerdings ist die Restschuldversicherung nicht billig. Die Prämie selbst wird in die Kreditrate zwar mit eingerechnet, doch richtet sie sich nach der Kreditsumme. Bei 30.000 € Kreditsumme zahlt der Kreditnehmer mitunter 14,00 € zusätzlich zur Kreditrate im Monat für die Versicherung. Daher sollte jeder Kreditnehmer für sich überlegen, ob er diese Versicherung nicht ausschließt, sollte er anderweitig bereits eine Risikolebensversicherung abgeschlossen haben oder gar nicht einmal der Hauptverdiener in der Familie sein. Auch eine Kapitallebensversicherung, abgeschlossen als private Altersversorgung, kann der Bank als Nachweis dienen, dass man bereits anderweitig für den Fall der Fälle vorgesorgt hat.

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