Restwert

Das Prinzip des Leasing ist relativ einfach: Statt sich eine Maschine oder ein Auto zu kaufen, mietet man es von einer Agentur für die Nutzung und für eine feste Dauer. Dafür zahlt man eine monatliche Leasingrate an den Leasinggeber. Am Ende ist die Maschine aber meistens in einem Zustand, in dem sie für andere Betriebe nicht mehr von ernsthaften Wert ist. Der Leasingnehmer hat daher die Möglichkeit, sie für den Restwert komplett zu erwerben.

Das Leasing einer Maschine ist in Hinsicht der Liquidität für viele Unternehmen deutlich besser. Man muss keine großen Summen auf einen Schlag abgeben, sondern kann die Maschine in monatlichen Teilbeträgen abbezahlen. Natürlich ist sie auch kein Aktivposten in der eigenen Bilanz – dafür kommt man an eine gute Produktionsmaschine für den eigenen Betrieb. Da das Leasing bei einer Maschinen oder einem Auto meistens über einige Jahre geht, sind die Maschinen oder Wagen nach dieser Dauer nicht mehr wirklich viel wert. Der nun verblieben Wert ist in der Fachsprache der sogenannte Restwert. Wenn man eine entsprechende Option mit dem Leasinggeber hat, kann man das Auto oder die Maschine nun vielleicht doch noch erwerben.

Ein Auto hat seinen größten Wertverfall wenn es das erste Mal gestartet wird. Bei Maschinen ist es nicht viel anders. Wenn sie das erste Mal in einer Produktionskette eingesetzt werden, verlieren sie ihren Wert. Damit der Leasinggeber und der Leasingnehmer trotzdem noch etwas von der Maschine haben, können sie einen Kaufvertrag vereinbaren. Dadurch kommt man günstig an eine Maschine und der Leasinggeber muss keine alten Werte in die Bücher eintragen.

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