Rückzahlungsdauer

Von | 27. April 2012

Unter Rückzahlungsdauer bei einem Kredit, versteht man die Zeit die vergeht bis der Kreditbetrag durch die letzte Rate vollständig beglichen ist. Dies kann man auch als Kreditlaufzeit bezeichnen. Je länger die Rückzahlungsdauer für einen Kredit ist, umso geringer sind die monatlichen Raten. Gleichzeitig zahlt man aber durch die längere Laufzeit des Kredites mehr Zinsen, da das Geld ja über einen größeren Zeitraum verliehen ist. Die Rückzahlungsdauer muss der Höhe des Kreditbetrages angepasst sein. Während bei einer geringen Kreditsumme, etwa bei einen Ratenkredit, die Rückzahlungsdauer meist ca. zwischen 12 und 84 Monaten liegt, beträgt sie bei einer Baufinanzierung, etwa für ein Eigenheim, oft bis zu mehreren Jahrzehnten. Es ist in den meisten Fällen auch möglich die Laufzeit des Kredites zu verkürzen, in dem man Sonderzahlungen leistet. Auch eine vorzeitige Rückzahlung der Restschuld verkürzt die Laufzeit. Vor Kreditabschluss sollte man sich unbedingt beim Anbieter informieren, ob solche Sonderzahlungen oder vorzeitige Rückzahlungen auch möglich sind und an welche Bedingungen diese geknüpft sind bzw. welche Folgen sie haben. Nicht immer ist eine vorzeitige Rückzahlung auch wirtschaftlich. Ebenso kann es, zum Beispiel durch finanzielle Engpässe, erforderlich werden die Rückzahlungsdauer zu verlängern um dadurch die Ratenhöhe zu reduzieren. Ob dies möglich ist, hängt wiederum von den Kreditbedingungen des geldgebenden Institutes ab. Es ist deshalb ratsam, sich bei der Aufnahme eines Kredites über die Länge der Rückzahlungsdauer im Klaren zu sein und sich umfassend zur Laufzeitverkürzung oder –verlängerung zu informieren.

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