Schulden abbauen: Tipps um Schulden abzubauen

Rund 9 % der österreichischen Haushalte sind verschuldet oder sogar erheblich verschuldet. Was kann man nun tun, wenn man selbst gefährlich in die schwer roten Zahlen gerutscht ist?

Strategien zum Schuldenabbau

Die „Schuldnerberatung Österreich“ rät als Sofortmaßnahme zur Identifizierung von „gefährlichen“ Schulden. Damit sind Schulden gemeint, die sehr unangenehm oder sogar schon existenzbedrohend sein können. Dazu zählen etwa Mietrückstände, unbezahlte Energierechnungen, Zahlungsverzüge bei Alimenten und Unterhaltszahlungen, Rückstände bei Strafen. Stecken Sie den Kopf nicht in den Sand und ignorieren Sie, die sich ungeöffnet in Ihrer Wohnung stapelnden Mahnbriefe. Setzen Sie Prioritäten, kontaktieren Sie die Gläubiger gefährlicher Schulden und versuchen Sie Ratenzahlungen zu vereinbaren.

Außerdem warnt die Schuldnerberatungsstelle vorm Überzug des Girokontos, passiert nämlich genau das, könnte Ihnen die Bank alle ausstehenden Beträge fällig stellen, was bedeutet diese müssen innerhalb von 14 Tage beglichen werden. Machen Sie sich daher schnellstmöglich einen Termin mit Ihrer Bank aus. Versuchen Sie eine Vereinbarung zu treffen, so dass zumindest noch die wichtigsten Daueraufträge vom Konto abgehen können. Bei Nicht-Kontaktaufnahme mit der Bank laufen Sie Gefahr, dass die Bank alle einlangenden Zahlungen einbehält und Ihnen nicht einmal mehr das Nötigste zum Leben zur Verfügung steht.

Durchforsten Sie Ihre Verträge und Versicherungen. Befinden sich darunter welche, die nicht lebensnotwendig sind? Nehmen Sie mit den jeweiligen Firmen und Versicherungen Kontakt auf, erklären Sie die Situation. Vielleicht lässt sich ja eine vorzeitige Kulanz-Auflösung arrangieren.

Was auch immer Sie tun, stecken Sie den Kopf nicht in den Sand und ignorieren Sie die Situation, sondern agieren Sie so schnell wie möglich!

Hinterlassen Sie eine Antwort