Schulden der USA

Die Ratingagenturen Moody’s und Standard & Poor’s drohen, die Vereinigten Staaten könnten die bisherige Bonitätsnote „AAA“ verlieren, da die US-Regierung am 2. August möglicherweise die Zahlungsunfähigkeit droht, wenn diese bis dahin nicht die Schuldenobergrenze erhöhen. Dadurch würde die Refinanzierung für die USA teurer werden, und auch die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft könnten verheerend sein.
Während einige Kongressabgeordnete der Republikaner erklärt hatten, eine kurzfristige Zahlungsunfähigkeit können man hinnehmen, um den Fokus des Präsidialamts auf das großeHaushaltsdefizit zu lenken, wird die Lage auch von Olli Rehn, dem EU_Währungskomissar als ernst eingestuft, die Warnung der Ratingagentur Fitch hat jedoch bisher keine Unruhe an den Märkten ausgelöst.
Im April dieses Jahres hatte die Ratingagentur Standard & Poor’s die Vereinigten Staaten bereits vor dem Entzug des „AAA“-Ratings gewarnt, mittlerweile sind sich die Experten an den Börsen jedoch weitgehend einig, dass die Regierung schließlich zu einer Einigung kommen wird. Mitte Mai hatten die USA bereits die vom Gesetz erlaubte Schuldengrenze erreicht, durch die eigentlich kein neues Geld mehr geliehen werden dürfe, aktuell heißt es aber, dass das Finanzministerium noch bis zum 2. August mittel durch Sondermaßmahmen auftreiben könne, um offene Rechnungen zu begleichen. Wenn die Schuldengrenze, die aktuell bei 14,3 Billionen US-Dollar liegt, nicht bis zum Ablauf der Frist erhöht wird, droht den Vereinigten Staaten von Amerika jedoch der Staatsbankrott.

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