Schulden eintreiben – wie kann man am besten die Schulden von anderen Leuten eintreiben?

Wenn sich ein Schuldner schon mehrere Wochen mit einer Überweiung im Verzug befindet, so ist es oft nicht leicht, dass man den Ärger im Griff behält. Vor allem wenn man eine Zahlungserinnerung bzw. Mahnung selbst schreiben muss, ist es wichtig, dass man zunächst auf den richtigen Ton achtet. Es ist die beste Wahl, schon in der Rechnung einen Zeitpunkt festzulegen, bei dem die Zahlung eingegangen sein muss. Die erste Mahnung ist höflich zu schreiben und sollte wie eine Zahlungserinnerung formuliert werden. Im Falle, dass die erste Mahnung ohne Erfolg bleibt, so muss man oft eine zweite oder auch dirtte Mahnung schreiben. Hier verschärft sich auch immer der Ton etwas mehr und es können Drohungen mit dem Gang zum Inkassounternehmen oder Rechtsanwalt mit eingebaut werden, um etwas Druck auszuüben.

Hat man einmal durch das Mahnverfahren einen Vollstreckungsbescheid erwirkt, so kann man damit eine Zwangsvollstreckung beim Schuldner durchführen lassen, so dass die noch offenen Forderungen eingetrieben werden können. Im Besten Fall kommt es dabei auch zur Pfändung von Gegenständen, die Wert besitzen, oder auch zur Konto- und Einkommenspfändung bis hin zur Vollstreckung einer Immobilie. In den meisten Fällen ist allerdings beim Schuldner zu diesem Zeitpunkt nichts zu holen, wenn er kein Geld besitzt. Als Gläubier kann man dann nur hoffen, dass der Schuldner sich in den 30 Jahren, die der erwirkte Titel gültig ist, finanziell wieder erholen wird.

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