Schulden Quittung

Was ist eine Quittung bei Schulden und was muss diese Quittung beinhalten, damit diese zum Eintreiben der offenen Forderungen gilt?

Man versteht unter einer Quittung in Österreich eine Bestätigung, die der Schuldner seinem Gläuber ausstellt, wenn dieser eine Leistung an den Schuldner gebracht hat. Bei dieser Erbringung der Leistung kann es sich sowohl um eine Sach- aber auch um eine Geldleistung handeln. In den meisten Fällen wird diese Quittung schriftlich ausgehändig. Der Gläuber kann, so sagt das sterreischische Bürgerliche Gesetzbuch, das Anrecht auf diese Quittung. Denn in so einem Fall ist eine Quittung eine Art Beweis, dass der Schuldner die Leistung seines Gläubigers erhalten hat. Damit kann vermieden werden, dass der Schuldner die gleiche Leistung noch einmal verlangt, obwohl sie bereits bezahlt worden ist. In Österreich gibt es dazu auch ein Gesetz, dass sich un den §§ 1426 – 1430 des ABGB befindet und die Quittung erläutert.

In einer normalen Quittung sind in Österreich Informationen über den Aussteller und den Empfänger, über die Zahlungsart, die Dienstleistung oder auch die Bezeichnung der Ware und dem Betrag vermerkt. Auch das Ausstellungdatum sollte eingetragen sein. Verlangt der Käufer eine Quittung, so ist der Zahlungsempfänger bzw. der Verkäufer auch dazu verpflichtet, ihm eine auszustellen. So eine Quittung ist nicht nur ein Nachweis für die Bezahlung, sondern auch ein Beleg für diverse Ämter und Durchführungen. Auch ein normaler Kassenzettel aus dem Supermarkt ist eine Quittung. Bei Waren, die Anspruch auf Garantie bieten, kann mit einem Kassenzettel zum Beispiel auch eine Quittung erstellt werden.

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