Schulden regulieren – was kann ich tun, um meine Schulden zu regulieren?

Damit die Schulden nicht außer Kontrolle geraten, sollte man sich zu allererst eine Liste mit den noch offenen Beträgen jedes einzelnen Gläubigern machen. Dieser wird den Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt. Danach zeichnet sich ab, wieviel man überhaupt zahlen kann. Anschließend macht man sich ein Bild über mögliche Varianten zur Schuldenregulierung.

Tipps und Tricks zur Schuldenregulierung

Die einfachste Variante ist die Ratenvereinbarung. Ist man nicht fähig, den Gesamtbetrag auf einmal zu zahlen, kann man dem Gläubiger das Angebot einer Ratenzahlung machen. Besteht bereits eine Ratenzahlung, wobei die zu zahlenden Raten zu hoch gewählt wurden, bietet man eine Ratenveränderung an. Allerdings gilt, je niedriger die Raten, desto länger die Laufzeit und dadurch entstehen auch höhere Zinsen.
Um bei Zahlungsverzug Exekutionsschritte zu vermeiden, kann man eine Stundung anbieten. Hierbei verschiebt sich der Zahlungszeitpunkt. Genaue Zahlunstermine und verpflichtende Zusagen müssen im Stundungsangebot enthalten sein. Die Zinsen laufen allerdings auch während einer Stundung weiter.
Reichen die Zahlungen kaum für das Begleichen der Zinsen, kann man mit den Gläubigern üder eine Zinsfreistellung bzw. Zinssenkung verhandeln.
Bei vielen Gläubigern kann eine Umschuldung sinnvoll sein, d.h. mit einem neuen Kredit begleicht man alle Schulden der unterschiedlichsten Gläubiger und leistet seine Zahlungen nur noch an den einen Gläubiger. Allerdings sollte man nicht auf unseriöse Kreditvermittler oder Schuldenregulierungsbüros eingehen – auch wenn die Angebote noch so verlockend klingen.
Bei dem außergerichtlichen Ausgleich verzichtet der Gläubiger auf einen Teil der Forderung. Bei fristgerechter Zahlung durch den Schuldner bestehen dann keinerlei Schulden oder Exekutionstitel mehr. Der Gläubiger stellt die Exekution bei Gericht ein oder lässt dem Schuldner eine Einstellungsermächtigung zukommen.

Hinterlassen Sie eine Antwort