Schulden steuerlich absetzen

Welche Schulden kann ich steuerlich absetzen und was muss ich tun, damit ich die Schulden absetzen kann?

Ein interessanter Gedanke wäre für viele Österreicher in jedem Fall die Frage, warum sie Geld versteuern sollten, das sie eigentlich jemand anderem schulden. Man fragt sich, ob man die Schulden vielleicht nicht einfach von der Steuer absetzen kann. Dies ist durchaus möglich, aber für Prvate und Unternehmer in jedem Fall ganz unterschiedlich.

Für Private besteht in Österreich die Option, Dinge zur Wohnraumsanierung oder -anschaffung als Sonderausgaben in der Einkommens-Steuerklärung zu nennen. Das heißt, dass wenn man seine Wohnung oder sien Haus mit Kreditmitteln saniert, so kann man die Raten in die Steuererklärung mit einbeziehen. Sonderausgaben sind allerdings auch nur bis zu einer vom Einkommen abhängigen Höchstgrenze mit abziehbar, daher verringert sich die Steuerbleastung auch nur relativ wenig. Für Private gilt somit also, dass das Einkommen zuerst versteuert werden muss, danach muss vom Rest der Schuldbetrag bezahlt werden.

Bei Unternehmern gestaltet sich dies wiederum etwas anders. Hier reduziert die Bedienung betrieblicher Verbindlichkeiten die steuerliche Bemessungsbasis. Somit it die Rückzahlung zwar nicht absetzbar, aber sehr wohl die Spesen und die Zinsen, die dazu kommen. Diese werden in der Verlust- und Gewinnrechnung in jedem Fall mit angegeben, was steuerlichen Spielraum eröffnet und die Aufnahme eines Kredits auch in sehr erfolgreichen Unternehmen lohnenswert macht. Daher ist es gut, vor jeder grßeren Anschaffung mit einem Steuerberater zu sprechen, weil dieser genau weiß, wie man etwas finanzieren sollte.

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