Schuldübernahme

Von | 11. Mai 2012

Eine Schuldübernahme nennt man, wenn ein Kreditnehmer von jemandem anderen abgelöst wird. Dabei bedarf es von allen Beteiligten eine entsprechende Zustimmung.
Der bisherige Kreditnehmer wird dadurch aus dem jeweiligen Vertrag entlassen, während der neue Kreditnehmer die kompletten Bedingungen und Pflichten übernimmt. Damit es zu einer Schuldübernahme kommt, muss ein beglaubigter Vertrag vorliegen.
Eine Schuldübernahme ist in den meisten Fällen problemlos möglich, solange der neue Kreditnehmer eine ausreichende Bonität vorweist. Besitzt dieser dagegen eine schlechte Einstufung kann der Kreditgeber eine Schuldübernahme ablehnen.
Im Immobilienbereich ist eine Schuldübernahme manchmal sinnvoll, wenn z.B. ein Haus gekauft wird und darauf noch eine Schuld besteht.
Bei der Schuldübernahme übernimmt der neue Vertragspartner die jeweiligen Bedingungen des Vertrages. Der Kreditgeber, in den meisten Fällen ein Kreditinstitut, muss nach einer Eingangsmitteilung nach spätestens sechs Monaten entscheiden, da ansonsten ein Widerspruch erlischt. Eine Schuldübernahme kann für einen Käufer sehr interessant sein, wenn z.B. Zinsen für ein Darlehen besonders günstig sind.

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