Schweizer Franken Kredit – was tun 2011?

Die Unsicherheiten in der EU-Politik haben einen großen Einfluss auf den Wert der einheimischen Währung. Aus diesem Grund befindet sich der Euro, im Gegensatz zu anderen Währungseinheiten, im Sinkflug.
Diese Tendenz wirkt sich vor allem auf Personen aus, die ihr Eigenheim mit Hilfe eines Franken-Kredits erworben haben.
Durch die Angst vor den steigenden Kosten, überlegen sich viele Leute ihren Kredit in die heimische Währung konvertieren zu lassen. Die österreichischen Banken üben hierbei ebenfalls Druck auf ihre Kunden aus, so dass eine große Verunsicherung die Folge ist.
Allerdings empfiehlt es sich, in solch einer Situation Ruhe zu bewahren. Beträgt die Laufzeit des Franken-Kredits nämlich mehr als 10 Jahre, gilt die Finanzierung als abgeschlossen. Dies sollte man auch der eigenen Bank erläutern und in weiterer Folge eine Konvertierung des Kredits in Euro ablehnen.
Aktuell kann nämlich eine erneute Ausbreitung des Libor-Zinsvorteils beobachtet werden. Bei höheren Kosten und zusätzlichen Absicherungen ist besondere Vorsicht geboten, da diese zumeist gegen das Gesetz verstoßen. Aus diesem Grund sollte man diese kategorisch ablehnen.
Ein wenig anders sieht die Lage bei den Tilgungsträgern aus. Diese befinden sich nämlich in einer hohen Tilgungskategorie und sind deshalb auch stark absturzgefährdet. Aus diesem Grund sollte man sich hierbei für eine sicherere Anlageform entscheiden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man sich bei Anlageformen und Finanzierungsmitteln nicht von der eigenen Unsicherheit, sondern immer von Fakten leiten lassen sollte.

Eine Antwort

  1. Anita Schaller 17. Juli 2011

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