Schweizer Franken Prognose

Von | 20. Oktober 2011

Wie geht es nun weiter mit dem Schweizer Franken? Eine Prognose

Das derzeitige Wertverhältnis des Schweizer Franken zum Euro, 1,20 Schweizer Franken zu 1 Euro, ist unterbewertet. Der Euro ist weit schwächer. Aus Angst vor wirtschaftlichen Nachteilen für die Export- und Tourismusindustrie hat die Schweiz dieses Verhältnis festgesetzt und angekündigt es halten zu wollen.
Und in der nächsten Zeit wird das Niveau so bleiben. Dabei hat das Vorgehen der Schweizer Notenbank nichts mit der tatsächlichen Marktentwicklung zu tun. Es ist rein interventionistisch.

EIN RÜCKBLICK.

Im August schienen Euro und Schweizer Franken in ihrem Wert fast angeglichen. Ängste in verschiedenen Industrien der Schweiz, vor allem im Export- und Tourismusbereich, drängten die verantwortlichen Stellen ein Notprogramm aufzulegen und den Kurs Franken zu Euro festzuschreiben.
Es wurde ein Sprung um 0,20 Franken, von 1 Franken zu 1 Euro auf 1,20 Franken zu 1 Euro durchgeführt. Die Probleme in der Eurozone sind nicht geringer geworden und damit ist der Abwärtstrend des Euro zum Franken noch nicht beendet. Es bleibt abzuwarten, ob die Schweizer Notenbank an dem derzeitigen Kurs lange festhalten kann.

DER TREND.

Die Auf- und Ab-Bewegungen des Franken finden derzeit sehr schnell statt. Einen Trend daraus abzuleiten ist sehr schwierig.
An mehreren Handelstagen bewegte sich der Euro zwischen 1,22 und 1,203 Schweizer Franken.
Dann sprangen die beiden Währungen in wenigen Stunden auf über 1,23 Schweizer Franken. Der Grund ist derzeit nicht ersichtlich. Die Grenzmarke von 1,20 Franken gerät ins Wanken. Noch scheint alles den Vorstellungen der Schweizer Notenbanker zu entsprechen. Sollte aber Druck aufkommen, kann sich die Situation explosiv entwickeln und die Grenzmarke fallen. Die Schweizer Notenbank wollte kein Absinken des Franken unter 1,20 Franken zu 1 Euro zu lassen. Eine mögliche Abwertung des Schweizer Franken widerspricht dieser Politik nicht.

FAZIT:
Eine Euroaufwertung ist in greifbarer Nähe. Wegen der Finanzschwächen in der Eurozone mag das keine Substanz haben und wird vorübergehend bleiben.

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