Sicherheiten

Wenn man sich mit der Aufnahme eines Darlehens bei der Bank beschäftigt, muss man sich immer über die Bedingungen der Institute für eine Zusage im Klaren sein. Je nach Zweck und Höhe des Darlehens, verlangen die Banken Sicherheiten für die Zusage zu einem Antrag. Bei einigen Krediten sind diese Sicherheiten eindeutig und machen keine Probleme – bei anderen muss man sich selbst entsprechende Sicherheiten suchen.

Schon im Mittelalter haben die Banken Sicherheiten von ihren Kunden verlangt. Während die Könige und Fürsten früher einfach ganze Landstriche als Sicherheit eingesetzt haben, steht diese Option den Kunden heute natürlich nicht mehr zur Verfügung. Das Prinzip der Sicherheit hat sich seitdem aber nicht stark verändert. Ab einer bestimmten Summe wird die Bank nur noch ein Darlehen gewähren, wenn entsprechende Sicherheiten beim Darlehensnehmer vorhanden sind. Bei einer Immobilienfinanzierung oder bei einem Autokredit sind die Sicherheiten klar: Es wird einfach das Objekt als Sicherheit benutzt, für die das Darlehen aufgenommen wird. Sollte der Schuldner seine Raten nicht mehr zahlen können, wird das Objekt verpfändet und gegen einen Restwert bei einer Auktion versteigert. Anders sieht es bei Krediten ohne automatische Sicherheiten aus.

Wenn man beispielsweise einen Allgemeinkredit aufnimmt, bei dem keine automatische Sicherheit generiert wird, muss man bestehende Sachwert als Sicherheit angeben. Dies können sowohl Immobilien oder Autos, als auch Sachwerte aus dem eigenen Vermögen sein. Es sind Aktien möglich oder andere Dinge, die von Bank schnell verwertet werden können. Auch eine Bürgschaft durch einen Bekannten oder Verwandten wird bei niedrigen Summen als Sicherheit durch die Bank angenommen.

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