Staatsschulden von Österreich

Von | 7. Juni 2012

Das Land Österreich folgt nach dem Prinzip der Sozialen Marktwirtschaft, in der der Markt im Wesentlichen über Angebot und Nachfrage gesteuert wird. Seit dem Abkommen über den Marshallplan von 1948 mit den USA wächst die Wirtschaft des Landes stetig an. Doch mit den Einnahmen haben sich auch stetig die Schulden erhöht. Das liegt daran, dass der Staat im Laufe der Zeit Investitionen getätigt hat, die höher waren als die Leistungsfähigkeit der österreichischen Bevölkerung. Dies hat als logische Konsequenz zu einem Haushaltsdefizit geführt. Die Schulden des Landes betrugen im Jahre 2009 etwa 220 Mrd. Euro, was etwa 65 Prozent des Bruttoinlandsproduktes ist. Damit die immer weiter steigenden Zinslasten weiterhin für das Land und dessen Bevölkerung tragbar sind, ist es nötig wachstumsfreundliches Klima zu schaffen, aber gleichermaßen auch auf die Haushaltskonsolidierung zu achten. Ansonsten wird das Land in ferner Zukunft in eine schwere Krise geraten, wie man es derzeit bei anderen europäischen Staaten beobachten kann. Denn je höher die Schulden eines Landes sind, desto geringer ist dessen Bonität und damit dessen Fähigkeit Kredite gestellt zu bekommen. Darüber hinaus steigen die Zinsen, die ein Gläubiger bei einem Kredit für ein Land fordert mit steigenden Schulden immer weiter an, da das Risiko schlichtweg zu hoch ist.

Österreich hat jedoch in der Zunkunft gute Chancen in Europa, da das Land eine gute Infrastruktur besitzt und auf dem internationalen Markt durch fortschrittliche Unternehmen mit hoher Wahrscheinlichkeit auch noch zukunftsfähig bestehen wird. Allerdings sollte der Haushalt des Landes nicht überreizt werden, damit dies auch so bleibt. Insgesamt lässt sich also sagen, dass die Schulden von Österreich zurzeit noch in einem legitimen Bereich liegen.

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