Überführungskosten

Von | 13. Mai 2012

Der Kauf eines Neuwagens ermöglicht den Menschen die Verwirklichung des Traumes individueller Mobilität. Dabei werden die Automobile in ganz unterschiedlichen Varianten, Ausstattungen und auch Abhol- bzw. Liefervarianten angeboten. Bis vor etwa 10 Jahren war es bei vielen Autoherstellern üblich, den Neuwagenpreis ab Werk bzw. Fabrik anzugeben. Wer sein Auto nicht ab Werk abholen möchte, der muss einen Preisaufschlag zum normalen, ausgehandelten Preis in Kauf nehmen. In Deutschland werden diese Kosten im Angebot meist als Überführungskosten ausgewiesen, in Österreich ist oftmals auch der Begriff der Frachtkosten üblich. Dies soll eine gewisse Fairness garantieren, denn man bezahlt auch wirklich nur die Leistungen, die man auch tatsächlich in Anspruch nimmt.

Da es in Österreich mit Ausnahme von Steyr-Daimler-Puch kein großes Automobilwerk für PKWs gibt, können die Überführungskosten bzw. Frachtkosten schon einen erheblichen Betrag ausmachen. Wer also ein süddeutsches Auomobil kauft, der fährt manchmal besser damit sich dieses direkt im Werk abzuholen und einen Teil der Überführungskosten einzusparen. Auch die Automobilhersteller haben diesen Trend zur Selbstabholung im Werk erkannt und unterstützen diesen teilweise auch durch ein angemessenes Ambiente oder gar eine Autostadt für die Kunden. Allerdings werden dabei Eintritt bzw. ein Werksabholungspaket in Rechnung gestellt, dass dann sozusagen der kleine Bruder der Überführungs- bzw. Frachtkosten ist.

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