Überziehungskredit: Wie teuer kann eine Überziehung am Girokonto sein?

Überziehungskredite sind eines der besten Geschäfte für eine österreichische Bank, da der Überziehungskredite hohe Zinsen verursacht. Der niedrigste Zinssatz beträgt bei den Banken meist pauschal zwischen 8 und 10 Prozent (mit Verhandlung geht es im Moment günstiger). Sollte der österreichische Schuldner dann auch noch seinen Überziehungsrahmen überziehen, spricht man von einem geduldeten Überziehungskredit, welcher sehr teuer wird. Bei dem geduldeten Überziehungskredit fallen etwa 4 bis 6 Prozent mehr Zinsen an. So kostet zum Beispiel die normale Überziehung 8 % Zinsen und wenn diese überzogen wird kostet er es 14 Prozent Zinsen.
Daher gehören alle Formen der Überziehungskredite, egal ob normal oder überzogen, zu den teuersten Krediten, die man bekommen kann – dafür aber kurzfristigst verfügbar!

Vorsicht vor der Falle bei der Überziehung des Girokontos!

Sollte Ihre österreichische Bank Ihnen den Überziehungskredit kündigen, so haben Sie keine Rechte. Im Normalfall vergeben die Banken den Überziehungskredit freiwillig und ohne einen Vertrag. Jedoch wird der Überziehungskredit meist in den AGB so beschrieben, dass die Bank ihn immer verringern oder sogar aufheben kann. Sollte der letzte Fall drohen, so müssen Sie Ihr österreichisches Konto sofort wieder in die grünen Zahlen bringen, ansonsten kann die Bank Ihnen im schlimmsten Fall sogar das Konto kündigen.
Wenn Sie über einen längeren Zeitraum Geld benötigen, so sollten Sie einen herkömmlichen Kredit beantragen, denn diese sind über einen längeren gesehen günstiger und systematischer. Achten Sie also darauf, dass WENN Sie überziehen, hier nur einen kurzen Zeitraum ins Minus rutschen. Wenn das Minus länger sein dürfte, dann verhandeln Sie mit der Bank wegen den Konditionen bzw. wegen eines richtigen Kredits.
Oft können teure Gegenstände wie Möbel, auch über eine hauseigene Bank des Geschäftes finanziert werden.

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