Umschuldung bei Kredit

Die Umschuldung bei einem Kredit sind dazu da, dass die Kredite die sich angesammelt haben, neu strukturiert werden. Das kann deshalb notwendig werden, weil im Laufe eines Lebens viel passieren kann:

Das Auto wird kaputt, man braucht ein neues, man übersiedelt und braucht Geld für eine Wohnung, man möchte einen schönen Urlaub unternehmen und muss diesen über einen Kredit finanzieren. Zusätzlich sind dann vielleicht noch Ratenzahlungen bei einem Versandhaus offen – und schon steckt man mitten im Schlamassel: Man zahlt unterschiedliche Beträge an unterschiedliche Stellen, und da wäre es kein Wunder, wenn man den Überblick verliert.

In solchen Situationen wäre es gut, über eine Umschuldung nachzudenken. Was ist damit gemeint? Im Prinzip geht es darum, einmal die Gesamtsumme aller offenen Verbindlichkeiten zu ermitteln, um festzustellen, welcher Finanzbedarf überhaupt besteht. Dann ist man gut beraten, von verschiedenen Bankinstituten Offerte einzuholen und diese dann zu vergleichen. Hat man sich dann für ein Angebot entschieden, nimmt man bei EINER Bank die gesamte Summe auf und zahlt die „kleinen“ Verbindlichkeiten damit zurück, sodass man ab sofort nur mehr einen Gläubiger zu bedienen hat.

Dies hat mehrere Vorteile: Zum einen hat man nur mehr einen Ansprechpartner bei allfälligen Zahlungsschwierigkeiten, außerdem fällt es leichter, den Überblick zu bewahren. Man zahlt auch nur mehr an eine Stelle die Raten, sodass dies leichter im Monatsbudget berücksichtigt werden kann. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man kreditwürdig genug ist, um alle Beträge auf einen Kredit umzuschulden. Gegebenenfalls benötigt man daher zusätzliche Sicherheiten (z.B. ein Grundstück o.ä.) oder einen Bürgen.

Mit einer Umschuldung der Kredite erhöht man wieder den Handlungsspielraum und macht reinen Tisch und erhält alleine mit der Vorgangsweise einen Überblick über alle offene Positionen.

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