Variable Kreditzinsen: Darauf ist bei der Zinsgleitklausel zu achten!

Kreditverträge mit Konsumenten sind stets mit variablen Kreditzinsen. Es kann zum Eintritt des Kredits jedoch auch über eine bestimmte Zeit fixe Kreditzinsen, jedoch werden die auch im Laufe des Kredits an variable Kreditzinsen angepasst. Der Vorteil von variablen Kreditzinsen ist der, dass die Konsumenten stets an die aktuelle Zinsentwicklung am Markt angepasst werden und somit der Konsument nicht dem Zinsmarkt ausgeliefert ist. Ob dies nun gut oder schlecht ist, hängt von der allgemeinen Marktentwicklung der (Kredit-)Zinsen ab. Wenn mit niedrigen Kreditzinsen abgeschlossen wurde und die Kreditzinsen steigen, so ist der variable Zinssatz natürlich ein Nachteil. Wenn aber mit hohen Kreditzinsen abgeschlossen wurde und die allgemeine Zinsentwicklung nach unten geht, so ist der variable Zinssatz ein Vorteil und ein Segen für den Kreditnehmer, denn er profitiert durch die fallenden Kreditzinsen und zahlt weniger Zinsen zurück.

Zinsgleitklausel: Achtung in den Kreditverträgen!

In jedem Kreditvertrag ist eine Zinsgleitklausel vereinbart. Diese Zinsgleitklausel regelt den variablen Zinssatz. Diese Klausel beschreibt unter welchen Umständen es beim Kreditnehmer zu einer Veränderung der Zinsen kommt. Bei der Zinsgleitklausel ist darauf zu achten, welche Rundung hier angewendet wird. Manche Kreditverträge haben eine Rundung des Kreditzinses auf das nächste Viertelprozent vereinbart.

Tipp: Lassen Sie die Rundung abändern! Vereinbaren Sie am besten eine kaufmännische Rundung und wenn möglich auf eine niedrige Einheit. Das wäre auf das nächste Achtel oder Zehntel! Damit wird sowohl nach oben, als auch nach unten gerundet und ist somit fair für beide Seiten!

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