Verkehrswert

Bei der Finanzierung von Immobilien und dem damit verbundenen Prozess der Aufnahme eines Darlehens ist natürlich auch immer der Wert der Immobilie selbst ein wichtiger Aspekt. Damit die Bank keinen zu hohen Preis für das Haus zahlen muss und dem Kunden damit ein teures Darlehen ausstellt, gibt es in Europa ein wichtiges Schlagwort, mit denen man den Wert eines Hauses umschreibt: Der Verkehrswert.

Der Verkehrswert wird aber nicht nur herangezogen, wenn es um den Kauf einer Immobilie geht. Wenn der Ernstfall eintritt und eine Immobilie verkauft werden muss, orientiert sich die Bank beim Verkauf immer erst am Verkehrswert. Aber wie berechnet man diesen eigentlich genau? Der Verkehrswert hat, je nach Landesgesetz, eine unterschiedliche Definition. Allerdings sind die wichtigsten Punkt in jedem Land gleich. Der Verkehrswert berechnet sich an dem Szenario, wenn ein Haus offen auf dem Markt angeboten wird und alle Parteien eine ernsthafte Kaufabsicht besitzen. Es darf dabei keine Bedingungen für einen Nicht-Kauf geben, sondern bei der Berechnung zählt nur der Preis, den ein Haus auf dem offenen Markt erzielen würde. Aus diesen Eckdaten berechnet sich der Verkehrswert einer Immobilie oder eines Sachgegenstands.

Die Ermittlung des Verkehrswert wird fast immer von objektiven Gutachtern übernommen. Diese sind in der entsprechenden Region mit den Werten von Immobilien bewandert. Aufgrund der Vorgehensweise zur Berechnung, kann der Verkehrswert natürlich aufgrund der individuellen wirtschaftlichen Lage nach oben oder nach unten gehen. In guten wirtschaftlichen Zeiten liegt der Verkehrswert deutlich höher als bei einer Flaute. Daher sollte man den Verkehrswert regelmäßig neu berechnen lassen.

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