Verzugszinsen

Die wenigsten Menschen sind sich darüber im Klaren, wie schnell man nach der rechtlichen Definition einen Kredit aufnimmt. Selbst wenn man eine Rechnung nicht zum vereinbarten Zahlungstermin gezahlt hat, handelt es sich dabei um ein Darlehen. Das heißt aber auch, dass in diesem Fall der Gläubiger für den Verzug der Zahlung entsprechende Zinsen berechnen kann. Die Verzugszinsen begegnen einen aber noch deutlich häufiger im Alltag.

Es kommt immer wieder vor, dass man Rechnungen nicht sofort begleicht. Entweder es ist gerade keine entsprechende Liquidität vorhanden oder man hat einfach den Zeitpunkt der Rechnung vergessen. Wenn nun die erste Mahnung kommt, hat man bereits zusätzliche Kosten für die Rechnung und muss daher Gebühren zahlen. In diesen Gebühren finden sich aber nicht nur die Kosten für die Bearbeitung der Mahnung, sondern auch Verzugszinsen durch den Gläubiger. Dieser darf er ab dem ersten Tag erheben, an dem das Geld nicht auf dem Konto ist. Die meisten Unternehmen verzichten aber bis zu einem bestimmten Punkt auf die Erhebung solcher Zinsen und beschränken sich auf die Mahngebühren. Aber auch im Geschäft mit Banken kann man in Verzug kommen und sich somit zusätzliche Verzugszinsen aufbürden.

Diese Verzugszinsen werden meistens dann fällig, wenn man mit der Tilgung eines Darlehens in den Rückstand geraten ist und daher zusätzliche Kosten für die Bank entstehen. Die Bank ist dann berechtigt, neben der Tilgung selbst, zusätzliche Zinsen auf die offene Summe zu erheben.

Es gilt daher: Man sollte gerade im Umgang mit Banken auf eine rechtzeitige Zahlung der Kredite und Tilgungen achten.

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