Warum Fremdwährungskredite?

Nun warum es Fremdwährungskredite gibt liegt in der Tatsache, dass es Währungen gibt bei denen die Zinsen niedriger sind wie anderswo. Mit der Flucht in diese Währung wird versucht die Zinslast bei einem Kredit zu minimieren.

Die Tilgung des Kredits, also die Zinszahlungen, passiert bei einem Fremdwährungskredit auf Basis der ausländischen Währung und profitiert durch den niedrigen Zinssatz der jeweiligen Währung. „Modern“ waren bzw. sind Fremdwährungskredite in Schweizer Franken, US-Dollar oder Yen.

Da der Lebensmittelpunkt und auch das Gehalt, etc. bei den meisten Kreditnehmern von Fremdwährungskrediten in Euro abgewickelt werden, gibt es dadurch bei Fremdwährungskrediten zumeist ein Wechselkursrisiko. Dieses Risiko aus der Fremdwährung wird von Experten eben auch kritisiert, dass dieses für 08/15-Häuslbauer einfach ein viel zu unkalkulierbares Risiko ist.

In der Praxis ist es bei einem Fremdwährungskredit so, dass ein Kredit in fremder Währung aufgenommen wird und auch in dieser fremden Währung zurückzuzahlen ist. Je nachdem wie es um den Zinsvorteil bestellt ist, wird der Fremdwährungskredit meist in einer der folgenden Währungen aufgenommen:

  • CHF – Schweizer Franken
  • Japanischer Yen
  • US-Dollar

Die Bank über die man den Fremdwährungskredit aufnimmt tauscht die fremde Währung für den Kunden bei der Auszahlung in Euro um. Bei der Tilgung, also Rückzahlung des Kredits werden die Raten des Kreditnehmers von der heimischen Währung (Euro) in die fremde Währung konvertiert.

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