Werden Kredite teurer durch die Bankenregulierungen?

Von | 2. August 2012

Auch in Europa wurden nach der Banken- und Finanzkrise neue Maßnahmen ergriffen um eine Wiederholung der Situation zu vermeiden. Sowohl die EU als auch die Länder selbst haben die Kredithäuser einer Prüfung unterzogen und so manche Schwachstelle bereits jetzt noch offenbart. Dies führte zu einer zunehmenden Regulierung der Banken, um Probleme in den nächsten Jahren zu verhindern. Viele Kunden fragen sich nun, ob dies direkte Auswirkungen auf die Vergabe von Krediten hat.

Die Kreditentwicklung nach der Krise

Generell bleibt festzuhalten, dass die Vergabe von Krediten während und nach der Krise zu einem wirklichen Problem wurde. Die Banken haben sich weder untereinander noch den Endkunden wirkliche Darlehen gewährt. Erst mit Stützen des Staates rollte das Geschäft mit den Darlehen wieder an, um eine Krise in der Wirtschaft zu verhindern. Bereits bevor die Regularien für die Banken in Kraft getreten sind, haben prominente Vertreter der Branche darauf hingewiesen, dass dies direkte Folgen für die Kosten von Krediten haben dürfte. Aber war das nur eine Drohung oder entspricht es der Wahrheit? Tatsache ist, die Banken werden in den nächsten Wochen und Monaten die Gebühren für eine Kreditvergabe vermutlich erhöhen, um die gestiegenen Kosten im Bankenwesen wieder einzuholen.

Ob die Entwicklung der Zinsen in Österreich aber wirklich in der Form vonstattengehen wird, wie man es angekündigt hat, darf bezweifelt werden. Die Leitzinsen werden noch immer eher gesenkt als gesteigert und daher ist es nicht zu erwarten, dass die Banken die Zinsen für Darlehen spürbar erhöhen. Es dürfte zwar mit neuen Gebühren durch die Banken gerechnet werden, allerdings wird man es sich nicht leisten, die Vergabe von Krediten durch hohe Kosten weiter einzuschränken. Der Verbraucher muss sich also keine Sorgen um die Kosten für Kredite machen.

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