Wohnkredit – Finanzierung einer Wohnung

Von | 17. April 2010

Ein Wohnkredit kann in Österreich für die Finanzierung von Bau- und Wohnungsprojekten genutzt werden, wobei eine große Ähnlichkeit zum Hypothekarkredit besteht.
Je nach Bonität können die Wohnkredite in Österreich mit einer unbegrenzten Höhe aufgenommen werden, wobei die Rückzahlung des Kredits in den meisten Fällen nach spätestens 30 Jahren erfolgen muss. Als Sicherheit für die Bank kann der Kunde den Kredit in das Grundbuch eintragen, allerdings ist es auch möglich diesen Kredit ohne grundbücherlicher Sicherheit zu erhalten.
Der Wohnkredit in Österreich bietet den Kreditnehmern zahlreiche Rückzahlungserleichterungen. So können Wohnkredite abgeschlossen werden, die einen späteren Rückzahlungsbeginn haben, wodurch vermieden wird, dass der Kreditnehmer zu der Bauzeit finanziell stark belastet wird. Eine weitere Erleichterung ist, dass der Kreditnehmer und die Bank eine niedrige Startrate vereinbaren können, die sich im Laufe der Zeit steigert. Auch ist es möglich, dass der Kredit über einen bestimmten Zeitraum hinweg nicht abbezahlt wird, sondern lediglich die Zinsen, die in diesem Zeitraum anfalllen.
Zudem können die österreichischen Wohnkredite mit einem fixen oder variablen Zinssatz abgeschlossen werden. Bei dem variablen Zinssatz ist eine Korrektur des Zinssatzes nach oben sowie nach unten hin möglich. Bei der fixen Variante wird für einen bestimmten Zeitraum ein fester Zinssatz vereinbart, wodurch der Kreditnehmer Planungssicherheit hat.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.