Wohnungskauf auf Kredit – was ist zu beachten?

Wird für den Kauf einer Wohnung ein Kredit benötigt, führt der erste Weg wahrscheinlich zur eigenen Hausbank. Bereits im Vorfeld kann ein Kreditkunde in Österreich aber einiges an Vorleistungen erbringen. So sollte für eine rasche Bearbeitung einer Finanzierungsanfrage bei einer gebrauchten Wohnung ein Schätzgutachten vorgelegt werden das nicht älter als drei Jahre ist. Bei der Finanzierung einer neuen Wohnung braucht die Bank bzw. die Bausparkasse eine Kostenaufstellung und einen Kaufpreis inklusive aller Nebengebühren. Bei einer Kreditanfrage wird in Österreich bereits zu Beginn in der Regel mit den Kreditnehmern eine Haushaltsrechnung gemacht. Hier wird dem laufenden Einkommen der gesamte Block an Fixkosten und die zukünftige neue Rate für die Finanzierung der Wohnung gegengerechnet.

Bleibt aus Sicht der Bank dann unter dem Strich genügend Geld übrig, hat die Finanzierung gute Chancen auch genehmigt zu werden. Wesentlich vereinfacht wird ein Kreditansuchen für einen Wohnungskauf, wenn der Kreditwerber entsprechend hohe Eigenmittel einbringt. In Österreich werden in Schnitt zwischen 15 % bis 30 % an Eingekapital für eine Finanzierung verlangt. Auch zusätzliche entsprechende Sicherheiten wie eine Lebensversicherung oder ein bestehender Ablebensschutz sind für eine positive Kreditentscheidung förderlich. Bei einem Wohnungskredit wird nach der Genehmigung dann in den meisten Fällen ein so genanntes Baukonto für den Kunden eingerichtet. Darüber werden dann sämtliche Rechnungen und Zahlungen an den oder die Verkäufer abgewickelt. Sind alle Rechnungen bezahlt, wird das Baukonto in den endgültigen Kredit umgewandelt.

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