Wohnungskredit in Österreich

Wenn jemand eine Wohnung erwerben oder anderweitig finazieren möchte, so kann man in Österreich grundsätzlich aus zwei verschiedenen Formen der Finanzierung wählen. Man kann zwischen einem klassischen Annuitätenkredit bzw. einen endfälligen Kredit aufnehmen oder auch eine der Bausparkassen um ein Wohnbaudarlehen bitten. Dies sind die zwei Möglichkeiten, die man hat.

Zunächst ist es wichtig, vor dem Kauf einer Wohnung, mit der jeweiligen Förderstelle des Bundeslands abzuklären, ob es die Möglichkeit gibt, eine Landesförderung benutzen zu können. Ist dies möglich, so kann sich der Kreditnehmer viel sparen, da ein Landesdarlehen für den Kunden im regelfall eine besonders günstige Alternative ist. Denn zu einen entfällt die staatliche Kreditvertragsgebühr – obwohl diese ab Ende 2010 sowieso wegfällt -, zum anderen fallen für den Finanzierungsnehmer auch die Kosten für den Eintrag im Grundbuch komplett weg.

Man sollte weiterhin erwähnen, dass nach erfolgreichen Budgetdebatten ab dem Jahr 2011 eventuell die Kreditvertragsgebühr vollständig entfallen wird. Unabhängig davon wird sich die Bausparkasse bzw. die Bank auf der Liegenschaft, die zu finanzieren ist, im Grundbuch eine Hypothek eintragen lassen möchten. Im Regelfall betragen die Laufzeiten für einen Wohnungskredit in Österreich etwa 30 Jahre. Wenn man in Österreich als Kreditnehmer ein Einkommen in Schweizer Franken hat, so kann man unter Umständen auch einen speziellen Kredit mit der Schweizer Währung aufnehmen, obwohl es schwierig ist, bei einer österreichischen Bank einen Fremdwährungskredit gewährt zu bekommen.

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