YEN Prognose 2011

Yen Fremdwährungskreditnehmer sind natürlich an aktuellen YEN – EURO Kursen interessiert und natürlich auch an der Entwicklung des Yens, bzw. wie die YEN Prognose 2011 ist. Die Erste Bank hat sich mit ihrem Research Team zusammengesetzt und eine Pressemitteilung versandt zur aktuellen Entwicklung des Yens und darauf hingewiesen, dass hier das Risiko noch immer sehr groß ist!

Aktuell gibt es in Österreich 2,2 Milliarden Euro-Schulden, welche in Yen notieren. Diese Schulden haben sogar noch zugenommen im Vergleich zum Vorjahr, obwohl es im Moment eine sehr negative Einstellung gegenüber dem Fremdwährungskredit an sich gibt. Viele Kreditnehmer haben auf Grund der Japan-Krise der letzten Woche Hoffnung geschöpft, dass es nun mit dem Yen-Kurs wieder zu ihren Gunsten dahin geht, jedoch teilt diese Hoffnung die Erste Bank nicht.

Aktuell ist der Euro – Yen Kurs so, dass man für 100 Euro schöne 122 Yen bekommt. Die Erste Bank rechnet aber damit, dass schon im Juni der Yen Kurs wieder fallen wird und man nur noch 111 Yen für 100 Euro bekommt. Die aktuelle Steigerung des Yens zum Euro ist wohl nur eine kurzweilige Schwäche des Yens auf Grund der aktuellen Umstände in Japan. Dies dürfte sich aber in den nächsten Monaten wieder normalisieren und die Schäden durch das Erdbeben sowie Tsunamis langsam wieder repariert werden.

Die Erste Bank bietet folgende Tipps an für Kreditnehmer die einen laufenden Yen Kredit haben:

1.      Durch Ratenzahlung in der Fremdwährung die Kreditschuld verringern
Der Großteil der Fremdwährungskreditnehmer hat vor der Finanzkrise rund 4 % an Zinsen gezahlt, aktuell sind es nur rund 2 %. Allerdings müssen Verluste durch Währungsschwankungen hingenommen werden. „Deshalb sollte der freigewordene Zins-Differenzbetrag-Betrag auf jeden Fall in eine monatliche Zahlung fließen. Dadurch verringert der Kreditnehmer seine aktuelle Kreditschuld und reduziert somit sein Risiko“, sagt Peter Bosek, Privat- und Firmenkundenvorstand der Erste Bank.

2.   Zahlungen in den Tilgungsträger erhöhen
82 % der Fremdwährungskredite im Haushaltssektor sind endfällig und haben das Veranlagungsprodukt hauptsächlich in Form von Investmentzertifikaten oder Versicherungen.

Der Ansparplan sollte einmal jährlich nach bisheriger Entwicklung und Zukunftsprognosen überprüft werden. Läuft dieser gut, sollte man mehr einzahlen. Sind die Erwartungen eher negativ, sollte er stillgelegt oder ein anderes Produkt in Erwägung gezogen werden. Bosek: „Ein durchdachter Ansparplan bei endfälligen Krediten ist enorm wichtig, denn davon hängt ab, ob der Kredit zu Laufzeitende getilgt werden kann oder nicht.“

3.   Währungsschwankungen durch Kurslimits absichern
„Der Wechsel in Euro sollte gut überlegt und kalkuliert sein“, empfiehlt Bosek. Um das Risiko von Währungsverlusten zu minimieren, sollte der Kreditnehmer den richtigen Zeitpunkt des Ausstiegs schon jetzt absichern. Der Kunde kann sich durch eine Limitorder gegen Kursentwicklungen nach unten (Take-Profit-Order) aber auch nach oben (Stop-Loss-Order) schützen. Bei beiden Varianten legt er einen Kurswert fest, bei dem er aus der Fremdwährung aussteigen will. Das bedeutet, dass er bei der Option Take-Profit den erzielten Währungsgewinn mitnimmt und bei der Stop-Loss-Order weitere Verluste verhindert.

Die Erste Bank bietet für Interessierte auch Webinare an. Innerhalb von 30 Minuten informiert die Erste Bank für aktuelle Informationen rund um die Zins- und Währungsentwicklung, sowie welche Möglichkeiten der Absicherung man dazu hat. Die Teilnahme ist kostenlos, alles was man neben einem Internetzugang benötigt ist ein Headset bzw. Lautsprecher. Hier ist der Link zur Anmeldung zu einem der Webinare:

https://www.sparkasse.at/sPortal/sportal.portal?w_webc_url=Channels/Webinar/webinar_pg.akp&desk=sparkasseat_de_0198&VERITYINDEXERTASK=true

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