Zinsen bei einem Kredit

Von | 8. Dezember 2010

Die Banken leben davon, dass sie mit Geld Geschäfte machen. Auf der einen Seite erhalten Sie es von den Kunden zur „Aufbewahrung“ in Form von Sparkonten oder Ähnlichem und bezahlen als „Bonus“ dafür Zinsen aus. Auf der anderen Seite borgen die Banken das Geld wieder her und verrechnen dafür ebenfalls Zinsen. Ganz einfach erklärt: Von dieser Differenz lebt die Bank, die Zinsen sind sozusagen die Gebühren, die man für das Gewähren eines Kredites bezahlen muss.
Das Zinsniveau ist zurzeit eher nieder, was noch einen Ausfluss der Wirtschaftskrise darstellt. Die Höhe der Zinsen ist maßgeblich vom Verwendungszweck des Kredites bestimmt: Für kurzfristige, niedere Darlehen muss man mehr bezahlen als für langfristige Finanzierungen.
So beginnen Baufinanzierungen zurzeit bei ca. 1,5 %, fix auf drei Jahre. Ein Konsumkredit kann aber schon mal mit 5 oder 6 % verzinst sein.
Man kann aber – und das ist oft unbekannt – auch über die Zinsen mit den Banken verhandeln. Wichtig ist es, Vergleichsangebote einzuholen, mit denen man dann bei der Hausbank vorsprechen und argumentieren kann. Eine entsprechende Bonität vorausgesetzt sollte es möglich sein, hier das eine oder andere Prozent „herauszuholen“, auch über die Bearbeitungsgebühren kann man in der Regel gut verhandeln.

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